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Donnerstag, 29. September 2016

Auf die Qualität »vor Ort« setzen

CDU regt einen Ernährungsrat an und hofft auf breite Zustimmung

Setzen auf heimische Produkte: (von links) Carla Steinkröger, Alexander Rüsing und Petra Bentkämper.

Bielefeld (MiS). Die CDU regt die Gründung eines Ernährungsrates für Bielefeld an. »Wir hoffen im Umweltausschuss des Rates auf eine breite Zustimmung«, sagt der umweltpolitische Sprecher der Union, Alexander Rüsing. Die nächste Sitzung ist am kommenden Dienstag.

In dem neuen Gremium könnten alle zusammenarbeiten, die sich mit dem Thema Ernährung beschäftigen, Landwirte als Erzeuger an erster Stelle. Aber auch Gruppierungen wie »Transition Town« oder »Food Watch«, Gastronomen, Schulen und Kitas, Initiativen, die sich mit dem neuen Trend »Urban Gardening« beschäftigen und Gemüsegärten in die Innenstädte holen möchten. Die Verwaltung soll prüfen, was machbar ist.

CDU-Frau Carla Steinkröger, selbst in der Landwirtschaft zuhause, hat die Idee für einen Ernährungsrat aus Köln und Berlin »abgeguckt«, wo es ähnliche Einrichtungen bereits gibt. »Wir brauchen so etwas wie eine lokale Ernährungspolitik«, sagt Steinkröger und hat in Petra Bentkämper von den Bielefelder Landfrauen eine weitere Verbündete. »Wir wollen der Idee gern einen Schub geben«, sagt diese. Die Landfrauen sind bereits aktiv, bieten etwa einen Ernährungsführerschein für Drittklässler an.

Alexander Rüsing verweist derweil auf die Initiative »Das kommt aus Bielefeld« der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Wege. »Was in der Wirtschaft funktioniert, müsste auch auf den Ernährungsbereich zu übetragen sein«, meint er und bringt ein Siegel für lokal erzeugte Produkte ins Gespräch. »Die lassen sich dadurch sicher besser vermarkten.«

Will die CDU mit Antrag jetzt das Geschäft der Grünen übernehmen? Alexander Rüsing winkt ab: »Wir wollen eine moderne Großstadtpartei sein«, sagt er. Dazu gehöre auch, neue Themen zu setzen.

Quelle: Westfalen-Blatt, 29.09.2016


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