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Donnerstag, 3. September 2015

Kita rund um die Uhr

Bielefeld soll dabei sein

Bielefeld (MiS). Der Bund will die Einrichtung von 24-Stunden-Kitas mit einem 100-Millionen-Euro-Programm fördern. Bielefeld soll dabei sein, findet die CDU und hat im Jugendhilfeausschuss einen entsprechenden Antrag gestellt. Der fand gestern einhellige Zustimmung bei den Politikern.

Bisher bietet die Kita »Flachsfarm« der von-Laer-Stiftung ein solches Angebot. »Wir sehen aber weiteren Bedarf bei Schichtarbeitern, auch bei der Supermarkt-Kassiererin, die bis abends um 10 arbeiten muss«, begründete Petra Brinkmann (CDU) ihren Vorstoß.

Jetzt will Sozialdezernent Ingo Nürnberger bis Anfang November eine Bedarfsabfrage bei ausgewählten Kitas der Stadt und freien Trägern vornehmen. Bisher gibt es noch keine Ausführungsbestimmungen für die Förderung durch den Bund. Angedacht ist, einzelne Projekte jeweils mit 100 000 Euro zu fördern. »Vielleicht wären dadurch zwei Vorhaben in Bielefeld möglich«, meinte Nürnberger.

Und vielleicht auch ganz unterschiedliche Modelle. Gordana Rammert vom Jugendamtselternbeirat, der Vertretung der Bielefelder Kita-Eltern, verwies auf Berlin. Dort gibt es eine 24-Stunden-Betreuung in speziellen Wohnungen, damit die Kinder in einer heimeligen Atmosphäre untergebracht sind. Oder, als Alternative: Erzieherinnen kommen zu den Kindern nach Hause.

Ein wenig Wasser in den Wein goss Ute Eberlein, beim Ev. Kirchenkreis Bielefeld für die Kitas zuständig. Sie berichtete von einer Studie, die den Bedarf in Bielefeld vor ein paar Jahren schon einmal abgefragt habe. Da hätten sich die Eltern mit dem vorhandenen Angebot meist zufrieden geäußert.

Quelle: Westfalen-Blatt, 03.09.2015


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