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Mittwoch, 2. September 2015

Geld gestrichen

Ratsmitglieder beschließen Finanzierungsstopp

VON MONIKA KOPHAL

Bielefeld. Mit knapper Mehrheit fiel gestern im Schulausschuss die Entscheidung: Die Stadt zieht sich schrittweise aus der Bezuschussung der Vor- und Übermittagsbetreuung (VÜM) an Grundschulen zurück. Trotz des Protestes seitens der Eltern. Das dadurch eingesparte Geld soll in die Ferienangebote des offenen Ganztags (OGS) fließen.

Für die SPD ist das die richtige Lösung, um die Qualität in der OGS anzuheben und Kinder aus bildungsfernen Familien zu unterstützen. "Außerdem sind die Beiträge für Kita und OGS gestiegen. Warum also nicht auch für die Randstundenbetreuung?", sagte Frederik Suchla (SPD). Für die CDU dagegen steht die Wahlfreiheit der Eltern an erster Stelle. "Die Randstundenbetreuung wird nun mal gewünscht", sagt Marcus Kleinkes (CDU).

Eine Gruppe von Eltern hatte sich im Schulausschuss auf Plakaten Luft gemacht. Unter anderem mit Sätzen wie: "Wir wollen die Freizeit mit unseren Kindern selbst gestalten." Schulamtsleiter Georg Müller verwies darauf, dass mit der Umverteilung der Gelder keine Abschaffung der VÜM angestrebt werde. "Wer das Angebot nutzen möchte, kann das ja auch weiterhin." Noch bis zum Ende des Jahres bezuschusst die Stadt die Randstundenbetreuung pro Kind mit 24 Euro. Dieser Betrag soll in den nächsten vier Jahren um jeweils sechs Euro gekürzt und ab 2020 von den Eltern übernommen werden. Nur rund 1.000 Eltern nehmen das Angebot wahr, OGS-Plätze hingegen gibt es mehr als 6.000.

Quelle: Neue-Westfälische, 02.09.2015


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