{asdasd}
 
Freitag, 22. Mai 2015

"Statt durchzustarten, bremst Paprika-Bündnis"

CDU kritisiert Ablehnung ihres Antrages zum Campus-Ausbau

Über das Strategiekonzept Wissenschaftsstadt wurde gestern im Hauptausschuss des Rates nicht entschieden. Die CDU hat Beratungsbedarf – und kritisiert das Paprika-Bündnis.

Die Bündnispartner SPD, Grüne und Piraten/Bürgernähe hatten in dieser Woche angekündigt, den CDU-Antrag, das Campusgelände städtebaulich zu entwickeln, abzulehnen (das WESTFALEN-BLATT berichtete). Darauf reagierte CDU Fraktionschef Ralf Nettelstroth mit Unverständnis: »Statt durchzustarten,
tritt Paprika auf die Bremse. Das Bündnis hat keinen Blick dafür, welche Chancen sich rund um die Uni bieten.«

Nach Auffassung der CDU sollen im Rahmen eines Bauleitverfahrens westlich der Uni 50 Hektar für Wohnen und nicht störendes Gewerbe ausgewiesen werden. »Wohnen und arbeiten in unmittelbarer Nähe der Hochschule schafft auf engstem Raum eine innovative Atmosphäre«, erklärte Holger Nolte, CDU-Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss. Das erhöhe die Attraktivität für die Studenten, nach Abschluss ihres Studiums in Bielefeld zu bleiben und komme damit der ganzen Stadt zugute. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass die Paprika-Koalition sich weigere, einen ersten konkreten Schritt zu tun.

Für CDU-Fraktionsgeschäftsführer Detlef Werner ist die »Paprika«-Ablehnung ein weiterer Beleg dafür, dass Bielefeld schlecht regiert werde: »Man braucht doch nur einmal nach Paderborn oder Gütersloh zu sehen. Da wird dynamische
Stadtpolitik betrieben.« Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) hatte in der vergangenen Woche sein Strategiekonzept vorgestellt. Danach soll bis Ende 2016 eine Marschroute für die Wissenschaftsstadt Bielefeld entwickelt werden. Der Campus-Ausbau soll darin einbezogen werden. Diesem Vorschlag will die Paprika-Koalition folgen.

Quelle: Westfalen-Blatt 22.05.2015


© 2018 CDU Ratsfraktion der Stadt Bielefeld