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Freitag, 14. August 2015

Aids-Hilfe benötigt Spenden

CDU-Ratsmitglieder informieren sich

Mitte. Medizinischer Fortschritt und neue Behandlungsmethoden haben die Lebenslage von Menschen mit HIV und Aids zum Positiven verändert. Die medizinischen Möglichkeiten sind jedoch begrenzt. Nach wie vor infizieren sich Menschen mit HIV, erkranken und sterben. Die CDU-Ratsfraktion hat sich über die aktuelle Situation bei der Bielefelder Aids-Hilfe informiert.

Die drei Säulen ihrer Arbeit - Vorbeugung, Beratung und Unterstützung zur Selbsthilfe - seien weiter von außerordentlicher Bedeutung. Angelika Vogel, Vorsitzende des Vereins, Geschäftsführer Peter Struck und Diplompädagogin Sabine Sauer gaben den Kommunalpolitikern einen Überblick. In den 1990er Jahren standen Prävention und die Beratung der Betroffenen und deren Angehörigen im Mittelpunkt der Arbeit. "Damals ging es darum, die Panik der Menschen zu mindern. Heute kämpfen wir gegen das Vergessen der Krankheit", sagte Struck.

Insgesamt seien die Neuinfektionen in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern geringer. Der Fortschritt der Medizin ermögliche den Betroffenen ein weitgehend normales Leben, führte Struck aus. Sie könnten wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden: "Problematisch bleibt, dass Menschen mit HIV und Aids nach wie vor von Diskriminierung bedroht sind."

Insgesamt biete die Aids-Hilfe Bielefeld ein differenziertes, kostenloses und anonymes Beratungsangebot. Finanziert wird es durch Geld vom Land und die Absicherung der Leistungsverträge durch die Stadt. Ohne Spenden geht es aber nicht. "Wir müssen zusehen, dass wir pro Jahr 40.000 bis 50.000 Euro selbst aufbringen", sagte Struck.

www.aidshilfe-bielefeld.de

Quelle: Neue-Westfälische, 14.08.2015


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