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Donnerstag, 6. März 2014

Zwischenstopp auf dem Weg nach Dublin

Auch Niederländer mögen Bier, Bratkartoffeln und klare Worte

Bielefeld(WB). Detlef Werner, CDU-Fraktionsgeschäftsführer, kann sich noch gut an den ersten Politischen Aschermittwoch seiner Partei erinnern: »Damals kamen 77 Teilnehmer ins Haus des Handwerks, heute Abend sind es wieder 400.« Unverändert ist das Honorar für den jeweiligen Redner: eine große Schachtel Pralinen »Bielefelder Ansichten«. Die bekommt auch René van der Linden(70), der eine kurze Nacht vor sich hat: Am frühen Donnerstagmorgen wird er im Hotel von Elmar Brokabgeholt; die beiden Politiker fliegen zusammen nach Dublin.

Brok, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments, fehlt in der Hechelei – sein Terminkalender lässt das nicht zu: Am Mittwochnachmittag wird die abendliche ARD-Talkrunde mit Anne Willin Berlin aufgezeichnet – neben Brok sind unter anderem der frühere US-BotschafterJohn Kornblum und Fritz Pleitgenzum Thema »Putins Kampf um die Krim« zu Gast. Anschließend spricht er beim Aschermittwoch-Fischessen der CDU Krefeld, dann geht es für ein paar Stunden Schlaf nach Hause nach Bielefeld.

Zum allerersten Mal in der Hechelei dabei istAart de Geus(58), Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung und Niederländer wie der Hauptredner. De Geus arbeitet zwar in Gütersloh, wohnt aber in Bielefeld, war am Abend zuvor noch Gast beim Round Table im »Brackweder Hof«.

Das Stadtorchester Brackwede unter Leitung vonHeinz Katzmareksorgt für die passende Musik zu deftigen Reden und ebenso deftigen Bratkartoffeln mit Sülze: mit Märchen wie dem »Egerländer«, »Die Regimentskinder« oder »Alte Kameraden«, aber auch Musicalklängen wie »Hello Dolly«. Und zum Schluss natürlich das Deutschlandlied.

Selbst das Fußballländerspiel gestern Abend ist für die Gäste kein Grund, den weißblauen Abend früher als sonst zu beenden. In bester Stimmung sind unter anderem Polizeipräsidentin Dr.Katharina Giere,Michael Ackermann, Geschäftsführer des Klinikums, der neue KreishandwerksmeisterFrank Wulfmeyer, der frühere OBEberhard Davidund BürgermeisterDetlef Helling. Detlef Werner schmunzelt, als er an die Aschermittwoch-Premiere denkt: »Damals haben wir die Einladungen auf schweinchenrosa Papier verschickt.«

Quelle: Westfalen-Blatt, 06.03.2014


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