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Donnerstag, 20. März 2014

Sportschulen: Bewerbung trotz hoher Kosten

Bielefeld (kurt). Zu teuer, sagt die CDU, eine einmalige Chance für den Sport sagen Grüne, FDP und SPD: Darüber, dass die Theodor-Heuss-Realschule (Triathlon, Radsport, Geräteturnen) und das Helmholtz-Gymnasium (Fußball, Basketball, Volleyball) sowie das Königin-Mathilde-Gymnasium aus Herford einen interkommunalen Sportschulverbund anstreben, gab es Debatten im Schulausschuss - am Ende votierte die Mehrheit dafür, sich zu bewerben. Dabei findet die CDU die Idee, Schulen so zu entwickeln, dass sie möglichen angehenden Leistungssportlern die Kombination aus Lernen und Sport ermöglichen, gut. Aber: "600.000 Euro Kosten für eine neue Helmholtz-Sporthalle sowie weitere jeweils 300.000 Euro Folgekosten jährlich halten wir für die Kür - und sagen, dass es bei der aktuellen Haushaltslage erst um die Pflicht gehen muss", so Petra Brinkmann (CDU). Dass Sport- und Bildungspauschalen des Landes zur Finanzierung herangezogen werden sollen, sei ein Fehler - "das Geld fehlt dann genau dort". Zu viele Sportstätten müssten dringend saniert werden. Dem hielt Ursula Burkert (FDP) entgegen: "Die Profilierung der Schulen ist wichtig, das wird dem Leistungs- und dem Breitensport viel bringen." Gerd Kranzmann (SPD): "Es geht auch um individuelle Förderung, um eine pädagogische Herausforderung, die wir annehmen sollten." Dezernent Udo Witthaus ergänzte: "Es profitieren auch die Vereine vom Andocken an Schule."

Quelle: Neue-Westfälische, 20.03.2014


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