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Donnerstag, 20. März 2014

Lutter-Stauraum im Park

Mehrheit beschließt Inliner-Sanierung und Bau von zwei Rückhaltebecken

Bielefeld(bp). Gegen die Stimmen von CDU und BfB hat der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen, den Lutterkanal mit zwei Regenrückhaltebecken, einen Bypass im Park der Menschenrechte und einer Inliner-Sanierung zwischen Teutoburger Straße und Stauteich I zu reparieren. Investitionssumme: 30,2 Millionen Euro.

CDU und BfB hatten beantragt, den Ratsbeschluss von März 2012 aufzuheben und die Lutter im zweiten Bauabschnitt ab Teutoburger Straße offen zu sanieren – so wie in der Ravensberger Straße. Dann müsse zwar die Platanenallee fallen, ein Regenrückhaltebecken im Park der Menschenrechte am Gymnasium am Waldhof sei aber überflüssig. Die CDU hatte stattdessen für eine Rückhaltung in Gadderbaum plädiert.

 

Geplant ist ein so genannter Stauraum mit einem Fassungsvermögen von 1500 Kubikmetern im Park der Menschenrechte. Die Lutter unter dem Gymnasium am Waldhof wird abgebunden und stattdessen durch den Bypass geführt. Ein weiteres Regenrückhaltebecken soll im Grünzug an der Ecke Teutoburger/Ravensberger Straße entstehen, die Lutter ab dort in geschlossener Bauweise von innen (Inliner-Verfahren) saniert werden. Das verringert den Kanalquerschnitt und macht deshalb die Regenrückhaltungen laut Umweltbetrieb unumgänglich.

 

Zwischen Niederwall und Teutoburger Straße in der Ravensberger Straße wurde Ende vergangenen Jahres die Sohlsanierung der Kanalröhre auf 700 Meter abgeschlossen – der erste Sanierungsschritt. Demnächst wird in offener Bauweise weiter gearbeitet.

 

Die BfB hatte eine komplett offene Bauweise gefordert, weil diese zwei Rückhaltebecken überflüssig mache. Zudem sei die Nutzungsdauer des sanierten Kanals dann doppelt so lang – nämlich 100 statt 50 Jahre. Auch die gebühren, die auf die Bürger umgelegt werden, seien bei offener Bauweise geringer. Die BfB nennt da 2,1 Million Euro statt 10,7 Millionen Euro bei einer Inliner-Sanierung.

 

Heute in der Ratssitzung steht die Luttersanierung zur endgültigen Beschlussfassung noch einmal auf der Tagesordnung – die »Ampel« hat die Mehrheit.

Quelle: Westfalen-Blatt, 20.03.2014


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