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Mittwoch, 19. März 2014

Ausschuss ist für die Sanierung der Lutter

Gestern Abend: Beschluss mit neun zu fünf Stimmen / "Ende einer fast unendlichen Geschichte"

von thomas güntter

Mitte. Der Stadtentwicklungsausschuss hat gestern Abend mit neun Stimmen der SPD, Grünen und FDP gegen fünf Stimmen von CDU und BfB für die Sanierung der Lutter gestimmt. Friedhelm Bolte (FDP) sagte: "Das ist das Ende einer fast unendlichen Gesichte."

Anträge von CDU und BfB, den Sanierungsbeschluss vom 29. März 2012 aufzuheben, lehnte die Mehrheit ab. Die CDU war für eine Regenrückhaltung beim Ausbau des Bohnenbachs in Gadderbaum. Wenn die erfolgreich gebaut werden könne, sei der Bypass im Park der Menschenrechte überflüssig. Besonders Hartmut Meichsner (CDU)hatte sich für diese Lösung stark gemacht.

Jens Julkowski-Keppler (Grüne) entgegnete, seine Partei sei nicht schlauer als alle Experten zusammen. Man habe sich für den Beschluss viel Zeit gelassen. Jetzt soll die Variante C mit einem erweiterten Bypass und einem verkleinerten Becken im Park der Menschenrechte und einem Regenrückhaltebecken im Grünzug an der Teutoburger Straße umgesetzt werden. Der zweite Bauabschnitt, Teutoburger Straße bis Stauteich I, soll nicht offen, sondern im sogenannten Inliner-Verfahren erfolgen. Dadurch kann die Platanenallee in dem Bereich weitgehend erhalten werden. Zwischen Niederwall und Teutoburger Straße wird offen saniert.

Das Becken im Park der Menschenrechte soll 1.500 Kubikmeter haben, das Becken an der Teutoburger Straße 3.000 Kubikmeter. Die Kosten schätzt die Verwaltung auf 30,2 Millionen Euro. Sie habe sich für diese Varianten entschieden, weil im Vergleich zu allen anderen Maßnahmen die Einschränkungen am geringsten seien und sich der Park der Menschenrechte wieder gut herstellen lasse.

Quelle: Neue-Westfälische, 19.03.2014


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