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Freitag, 7. Februar 2014

Rat stimmt einstimmigfür Ausbildungspakt

Stadt will Zahl der Plätze deutlich erhöhen

Bielefeld(MiS). Einstimmig hat sich der Rat gestern einer Initiative von Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) zu einem Ausbildungspakt für Bielefeld angeschlossen. Spätestens im Herbst soll ein Ausbildungsgipfel stattfinden, an dem neben Vertretern von Verwaltung und Politik auch Kammern, Berufskollegs und Arbeitgeber teilnehmen sollen. Clausen hatte die Initiative angestoßen, da trotz des drohenden Fachkräftemangels von den Betrieben weniger ausgebildet werde.

Der OB möchte erreichen, dass spätestens 2017 jeder Bewerber auch einen Ausbildungsplatz bekommt. »Die Auftragsbücher der Wirtschaft sind voll. Da muss sie auch ihrer Ausbildungsverpflichtung nachkommen«, hatte Klaus Rees, designierter OB-Kandidat der Grünen, zuvor im Hauptausschuss des Rates gesagt. Sein Mitbewerber Johannes Delius von der Bürgergemeinschaft stellte dem entgegen, den Bewerbern um eine Lehrstelle fehle es immer häufiger an Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit oder angemessenes Benehmen. »Ein Schulabschluss ist nicht mehr Gewähr für einen qualifizierten Bewerber.«

Michael Weber (CDU) sagte, Stadt und Wirtschaft hätten schon viele Anstrengungen für mehr Ausbildungsplätze unternommen. Darauf könne aufgebaut werden. Karin Schrader (SPD) wünschte sich, dass Unternehmen auch mehr theoriereduzierte Ausbildungen für weniger gut qualifizierte Bewerber anbieten. Die Stadt Bielefeld will beim Ausbildungspakt mit gutem Beispiel vorangehen und die Zahl ihrer Ausbildungsplätze deutlich erhöhen.

Quelle: Westfalen-Blatt, 07.02.2014


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