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Freitag, 7. Februar 2014

Neue Initiative für medizinische Fakultät

Förderverein soll bis Mitte März gegründet werden

VON LOTHAR SCHMALEN

Bielefeld. Noch bis Ende März will die Stadt Bielefeld einen Verein zur Errichtung und Förderung der medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld gründen. Dies kündigte Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) gestern in der Sitzung des Stadtrats an. Zweck des Vereins soll nicht nur langfristig die Gründung einer medizinischen Fakultät in der Region Ostwestfalen-Lippe sein, sondern OWL zu einer Modellregion für die Medizinerausbildung und innovative medizinische Versorgung zu entwickeln.

Die Vereinsarbeit soll über Mitgliedsbeiträge, Spenden und eine gesonderte Co-Finanzierung der Stadt Bielefeld als Standortgemeinde der Universität erfolgen. Die Stadt will 25.000 Euro bereitstellen, weitere 25.000 Euro sollen über Mitgliedsbeiträge aufgebracht werden. In Planung sei ein Mitgliedsbeitrag von 1.200 bis 1.800 Euro pro Jahr, sagte OB Clausen.

Eine Mitgliedschaft im Verein haben bereits angekündigt: die IHK Ostwestfalen, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Kreis Lippe, der Kreis Paderborn, der Kreis Höxter, der Kreis Gütersloh, das Klinikum Bielefeld, die Hospitalvereinigung Weser-Egge aus Höxter, das Franziskus-Hospital Bielefeld, das Klinikum Herford und das Evangelische Krankenhaus Bielefeld (EvKB). Ob auch die Mühlenkreisklinik Mitglied in dem Verein wird, habe der Kreis Minden-Lübbecke noch nicht entschieden, fügte Clausen hinzu. Im November sei den möglichen Gründungsmitgliedern der Entwurf einer Vereinssatzung sowie ein Vorschlag für die Struktur eines "Vereins zur Förderung der medizinischen Ausbildung und Versorgung in OWL" übermittelt worden.

Der neue Verein soll über die Geschäftsstelle des bereits bestehenden Vereins ZIG (Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft in OWL) organisiert werden. "So kann der Aufbau von Doppelstrukturen vermieden werden", sagte Pit Clausen.

Auch in der neuen Bundesregierung sitzt übrigens jetzt ein Befürworter einer medizinischen Fakultät in Bielefeld. Der frühere Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, der sich in der Vergangenheit im Düsseldorfer Landtag immer wieder für eine Medizin-Fakultät an der Uni Bielefeld ausgesprochen hat, ist bekanntlich inzwischen beamteter Staatssekretär im zuständigen Bundesgesundheitsministerium. Zuletzt sprach er sich beim Neujahrsempfang der Bielefelder CDU für eine Medizin-Fakultät in Bielefeld aus.

Quelle: Neue-Westfälische, 07.02.2014


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