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Freitag, 7. Februar 2014

Debatte über Betriebsratsgehalt im Ausschuss

Bielefeld (ako). Über die Gehaltsentwicklung des Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke wollte gestern Barbara Schmidt, Vertreterin der Linken, im öffentlichen Teil des Beteiligungsausschusses des Stadtrates diskutieren. Der Geschäftsleitung der Stadtwerke wird in einem anonymen Schreiben vorgeworfen, Wolfgang Gottschlich zu hoch zu entlohnen (die NW berichtete mehrfach). Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) verlas daraufhin gestern einen Brief der Unternehmensleitung der Stadtwerke. Diese erklärt, dass es ihr "aufgrund der Verpflichtungen aus dem Arbeitsverhältnis und den datenschutzrechtlichen Bestimmungen" nicht möglich sei, dem Ausschuss über die Gehaltsentwicklung einzelner Betriebsratsmitglieder näher Auskunft zu geben. Detlef Helling (CDU) wies Schmidt darauf hin, man müsse wissen, wo man Antworten auf solche Fragen erwarten könne. Die CDU-Vertreter wollen heute im Personalausschuss des Unternehmens das Thema zur Sprache bringen. "Wenn es Dinge gibt, die von der Norm abweichen, dann muss man sie abstellen", sagte Helling. Klaus Rees, Vertreter der Grünen, schlägt vor, das Gehalt von Mitarbeitern, die für die Vertretung der Belegschaft freigestellt sind, in den "Public Corporate Governance Kodex" aufzunehmen. Darin beschreibt die Stadt ihre Grundsätze der Unternehmensführung bei den Beteiligungen.

Quelle: Neue-Westfälische, 07.02.2014


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