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Dienstag, 1. April 2014

Verkehrsclub und Julisloben CDU für ihr Votum

Nur Bürgergemeinschaft kritisiert Andreas Rüthers Ja zur Linie 5

Bielefeld(WB). Auf positive Resonanz ist das Bekenntnis von Andreas Rüther zur Stadtbahnlinie 5 gestoßen. Die Jungliberalen loben den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten wegen seines Bekenntnisses zum Ausbau. Auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) spart nicht mit Lob. Bloß die Bürgergemeinschaft für Bielefeld kritisiert den Vorstoß des Heepers Rüther und sieht »die Glaubwürdigkeit der Politik auf dem Spiel«.

Die Jungliberalen sprechen Rüther ihre Anerkennung aus und werten es als eine mutige Entscheidung, den Bau der Linie 5 zu unterstützen, erklärte Kreisvorsitzender Florian Sander. Dies könne den Liberalen als Beispiel dienen, weil sie sich bisher noch nicht klar positionierten. Sander stellt überdies fest, es reiche nicht aus, immer wieder »nur auf fehlende Fakten und Entscheidungsgrundlagen zu verweisen«. Risiken seien nie auszuschließen.

Der VCD erkennt an, dass zwei Monate vor der entscheidenden Abstimmung das Meinungsbild für den Bau der Linie eindeutiger werde. Die gründliche Diskussion in der Öffentlichkeit habe dazu geführt, dass sich die »Stadtgesellschaft über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs weitgehend klar geworden sei«.

Gegenwind kommt dagegen von den Bürgergemeinschaft für Bielefeld (BfB). Vorsitzender Rainer Ludwig stellt fest, nach aktuellem Sachstand zur Linie 5 seien »wesentliche Fragen noch absolut ungeklärt«, die Kostenhöhe sei nicht zu kalkulieren, die notwendigen Bundeszuschüsse stünden aus mehreren Gründen in den Sternen. Außerdem sei ungewiss, ob Bielefeld überhaupt Bundeszuschüsse erhalten werde. Den Sozialdemokraten wirft Ludwig eine Kampagne vor, weil sie »via Stadtwerke 170 Infostände für die Linie auftreten« lassen. Die Liberalen kritisiert er, weil sie erst für eine Bürgerbefragung waren und sich kurz darauf davon distanzierten.

Quelle: Westfalen-Blatt, 01.04.2014


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