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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kritik an Finanzierung

Freibad Gadderbaum

Bielefeld(MiS). Auch im Sportausschuss des Rates gab es gestern eine breite Mehrheit für den Finanzierungsvorschlag zur Sanierung des Gadderbaumer Freibades – aber es hagelte auch Kritik.

Jetzt sollen im kommenden Jahr zunächst 1,3 Millionen aus dem Investitionshaushalt zur Verfügung gestellt werden, im Jahr 2015 weitere 1,1 Millionen. Dafür müssen Ausgaben für die Inklusion und neue Feuerwehrfahrzeuge gestreckt werden. Genau dies kritisierte Onur Ocak (Linke). Er forderte in einem Antrag, dass die Investitionen über die Bädergesellschaft laufen und über 20 Jahre finanzierte werden sollten. »Das ist bisher bei allen Badsanierungen so gelaufen.« Weil die Bürger beim Bürgerentscheid nicht so gestimmt hätten, wie es eine breite Mehrheit im Rat gewollte hätte, gebärde diese sich jetzt »wie eine beleidigte Leberwurst.«

Das war sowohl für Marcus Kleinkes (CDU) als auch für Thomas Wandersleb (SPD) »starker Tobak«. »Wir wollen nicht, dass Schulden auf spätere Generationen verschoben werden«, sagte Wandersleb. Anne Röder, Vertreterin des Behindertenbeirates im Ausschuss, beklagte, dass für die Bad-Finanzierung ausgerechnet bei der Inklusion gespart werde. Es handele sich um Mittel, die wegen der späten Etatgenehmigung ohnehin nicht mehr hätten ausgegeben werden können, sagte Schulamtsleiter Georg Müller.

Quelle: Westfalen-Blatt, 11.12.2013


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