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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Abgespeckte Prüfung

Windkraftanlagen

Bielefeld(-md-). Das Verfahren für die Ausweisung weiterer Konzentrationszonen für Windkraftanlagen im Stadtgebiet wird auf der bisherigen Basis fortgeführt. Die Art des Verfahrens war jetzt Thema im Stadtentwicklungsausschuss, der sich mit den entsprechenden Flächennutzugsplanänderungsverfahren sowie der frühzeitigen Beteiligung der Bürger beschäftigte. Wie Planungsdezernent Gregor Moss den Politikern erklärte, hätten sich die beauftragten Gutachter und die städtische Umweltbehörde zunächst auf eine abgespeckte Standort-Prüfung verständigt, in der nur die wichtigsten Standort-Kriterien berücksichtigt würden.

Hartmut Meichsner (CDU) hatte der Verwaltung empfohlen, nicht länger mit einer angenommenen Höhe der Anlagen von 150 Metern zu arbeiten, sondern mit 240 Metern, wie allgemein üblich. In diesem Zusammenhang hatte Meichsner auch den Passus nach Eingriffen ins Landschaftsbild hinterfragt. Der falle bei entsprechend größerer Höhe auch entsprechend massiver aus. Laut Gregor Moss sind schon heute Anlagen von über 200 Metern möglich, wenn sie nicht »harte Kriterien« oder die Abstandsflächenregelung verletzten. Der Eingriff ins Landschaftsbild, so Moss, gehöre zu den »weichen Entscheidungsfaktioren« und sei diskutierbar, andere harte Faktoren nicht. Dafür seien die nicht selten auch Inhalt von Prozessen. Um die Prüfung nicht komplizierter zu machen, sollen sich die Gutachter weiter mit der abgespeckten Version möglichen Standorten nähern.

Quelle: Westfalen-Blatt, 05.12.2013


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