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Dienstag, 9. April 2019

Weichen für autofreien Jahnplatz gestellt

Vielzahl an Problemen werden zu Konflikten führen

Jahnplatz-Umbau: Es wird zu Konflikten zwischen Fußgängern, Radfahrern und Fahrgästen von Bussen kommen. (Archivfoto: Lange)

Die Weichen für einen autofreien Jahnplatz sind gestellt. Gegen die Stimmen der bürgerlichen Parteien und trotz des negativen Votums des Behindertenbeirats hat die Paprika-Koalition im Stadtentwicklungsausschuss den 18 Millionen Euro teuren Umbau des Jahnplatzes beschlossen.

„Damit wird es perspektivisch keinen Autoverkehr mehr auf dem Jahnplatz geben“, kritisierte CDU-Fraktionschef Ralf Nettelstroth. Der Jahnplatz müsse aber für den Autofahrer erhalten bleiben, weil es keine Alternativen gebe. Die Linkspartei fordert schon jetzt einen autofreien Jahnplatz.

"Wir werden zu Gejagten der Fördermittel"

Nettelstroth stellte heraus, dass der Jahnplatz einer Überarbeitung bedarf, aber bei der Umsetzung müssten die Interessen aller berücksichtigt werden: „Wir hätten gerne mehr Zeit, jetzt werden wir zu den Gejagten der Fördermittel“.

Obwohl selbst Mitglieder der Paprika-Koalition die Pläne kritisch sehen, peitschte das Bündnis seinen autofreien Jahnplatz durch. Nettelstroth: „Unter Zeitdruck kommt immer etwas schlechtes raus. Dabei sind gerade hier vernünftige Lösungen notwendig.“

Zeitdruck führt zu schlechten Lösungen

Der Planungs-Beschluss führe zu einer Vielzahl von Problemen, bemängelt CDU-Sprecher Holger Nolte: „Es wird zu Konflikten zwischen Fußgängern, Radfahrern und Fahrgästen von Bussen kommen. Verlierer sind auf jeden Fall die Bewohner der angrenzenden Straßen. Denn dafür gibt es kein Verkehrskonzept.“


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