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Mittwoch, 22. August 2018

„Glücksfall für Bielefeld und die gesamte Region“

CDU begrüßt medizinische Ausbildung an den Klinken Bethel und Bielefeld

Das Klinkum Bielefeld wird Teil der Medizinier-Ausbildung in OWL. (Foto: Klinikum Bielefeld)

Die CDU-Ratsfraktion freut sich darüber, dass mit dem Klinikum Bethel und dem Klinikum Bielefeld zwei Bielefelder Krankenhäuser die ersten Plätze im Auswahlverfahren der Universität Bielefeld zum Aufbau einer Universitätsklinik an der künftigen Medizinischen Fakultät belegt haben. Fraktionschef Ralf Nettelstroth: „Das ist ein Beleg für die hohe medizinische Qualität der Krankenhäuser in unserer Stadt.“

Den dritten Rang in dem Auswahlverfahren nimmt das Klinikum Lippe ein, mit dem die heimische Hochschule jetzt ebenfalls in erste Gespräche eintreten wird. Da es keine eigene Universitätsklinik geben wird, sollen die künftigen Studierenden an Kliniken der Region praktisch ausgebildet werden.

175 Hausärzte fehlen in OWL - 36 in Bielefeld

Ralf Nettelstroth betont, wie wichtig die Medizinische Fakultät, die 2021 die ersten 150 Studierenden aufnehmen wird, für die Gesundheitsfürsorge in Bielefeld und der gesamten Region ist: „Aktuell fehlen in Ostwestfalen-Lippe 175 Hausärzte, 36 allein in Bielefeld. Nach aller Erfahrung bleiben viele junge Leute nach dem Studium der Region ‚ihrer‘ Uni erhalten.“

Der Fraktionschef erinnert daran, dass die ehemalige rot-grüne NRW-Landesregierung die Gründung einer Medizinischen Fakultät in Bielefeld stets rigoros abgelehnt habe.

CDU als einzige Partei für medizinische Fakultät eingesetzt

Als einzige Partei in Bielefeld habe nur die CDU an der Forderung nach einer Medizinischen Fakultät an der heimischen Uni festgehalten: „Mit der Finanzierungszusage der jetzigen Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Armin Laschet sind die Dinge ins Rollen gekommen.“ Die Bedeutung der medizinischen Ausbildung an der Universität Bielefeld könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: „Das ist ein Glücksfall für ganz Ostwestfalen-Lippe“.

Für CDU-Fraktionsgeschäftsführer Detlef Werner, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Bielefeld, dokumentiert das Ergebnis die hohe Leistungsfähigkeit des städtischen Krankenhauses: “Wir haben insbesondere mit der fachlichen Breite und der hohen Qualifikation der Ärzte gepunktet.“ Mit den Bereichen Wissenschaft und Forschung erhalte das Klinikum nun weiteres Potential für die bestmögliche Patientenversorgung.

Stadt Bielefeld muss strukturelle Voraussetzungen schaffen

Gefordert sei nun allerdings die Stadt Bielefeld als Gesellschafter: „Wir müssen die strukturellen Voraussetzungen für die Ausbildung der Studierenden schaffen. Das gibt es nicht zum Nulltarif. Eine möglichst optimale Gesundheitsfürsorge ist für die Menschen in unserer Stadt aber von elementarer Bedeutung.“

Die Universität Bielefeld wird noch in diesem Monat in einem ersten Schritt mit den drei ausgewählten Kliniken in noch unverbindliche Verhandlungen eintreten. Nach Abschluss der Gespräche können die Krankenhäuser ein konkretes Kooperationsangebot vorlegen.

In einem weiteren Schritt des Vergabeverfahrens werden auch die kleineren Klinken in der Region, zumindest auch als Lehrkrankenhäuser, zum Zuge kommen können, um das Fächerspektrum zu erweitern.


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