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Montag, 2. Oktober 2017

Wohnungsbau: Paprika-Koalition im Dauerschlaf

In Bielefeld fehlen Flächen für den Wohnungsbau

Bielefeld benötigt Flächen für den Wohnungsbau (Foto: Lange)

„Die Situation auf dem Bielefelder Wohnungsmarkt ist dramatisch, aber die Paprika-Koalition liegt im Dauerschlaf“: Mit scharfen Worten kritisierte CDU-Fraktionschef Ralf Nettelstroth den Antrag von Grünen, SPD und Piraten, einen Arbeitskreis zu gründen, der „aktive Bodenpolitik“ betreiben soll.

„Ihr Antrag ist die Perfektion der Mangelverwaltung“, warf Nettelstroth dem Bündnis vor, „alle Akteure sitzen doch bereits an einem Tisch, zum Beispiel im Projekt ‚Masterplan Wohnen‘“. Was Bielefeld bräuchte, seien weitere Flächen, „Paprika verteilt aber nur weiße Salbe.“

Grüne, SPD und Piraten verwalten den Mangel

Unter den gegebenen Voraussetzungen können bis 2020 maximal 3.000 Wohnungen geschaffen werden – wenn alles gut läuft. Notwendig sind jedoch mehr als 5.000 Wohnungen. Dafür sind zwingend neue Flächen erforderlich. „Die haben wir aber nicht“, betonte Holger Nolte, Sprecher der CDU im Stadtentwicklungsausschuss.

„Paprika wehrt sich seit Jahren mit Händen und Füßen dagegen, neue Flächen auszuweisen und verhindert damit eine dringend notwendige Lösung des Wohnungsproblems in Bielefeld. Leidtragende sind Singles, Senioren, Studenten und Familien.“


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