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Donnerstag, 21. Dezember 2017

„Beharrlicher Einsatz für medizinische Fakultät an der Uni hat sich gelohnt“

CDU: Gut für Bielefeld – Von der SPD nur Gegenwind

Im Wintersemester 2021/22 werden die ersten 300 Medizinstudenten ihre Ausbildung starten (Foto: Lange)

Die CDU-Ratsfraktion ist erfreut über die ersten konkreten Schritte zur Gründung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld. Fraktionschef Ralf Nettelstroth: „Im September nächsten Jahres starten die vorbereitenden Arbeiten im Innovationszentrums Campus Bielefeld (ICB). Zum Wintersemester 2021/22 werden die ersten 300 Studierenden ihre Ausbildung aufnehmen. Damit hat sich der beharrliche Einsatz der CDU für eine medizinische Fakultät an der heimischen Uni gelohnt.“

Als erste der Bielefelder Ratsparteien habe sich die CDU gegen massiven Widerstand der SPD für eine medizinische Fakultät an der Bielefelder Hochschule stark gemacht, erinnert Nettelstroth. Der schon aktuell eklatante Ärztemangel in der gesamten Region habe förmlich zum Handeln gezwungen.

CDU kämpft für mehr Hausärzte in Bielefeld

Eine medizinische Fakultät in Bielefeld trage entscheidend zur Sicherung der Gesundheitsvorsorge bei, denn: „Nach aller Erfahrung bleiben viele Studierende nach ihrem Abschluss ihrem Hochschulstandort und damit der Region erhalten.“

Fraktionsgeschäftsführer Detlef Werner verweist darauf, dass die Pläne erst nach dem Regierungswechsel in Düsseldorf Fahrt aufgenommen hätten: „Schwarz-Gelb hat sich die Forderungen der Bielefelder CDU sofort zu Eigen gemacht, nachdem Rot-Grün in den Jahren zuvor keinen Finger für das Projekt gerührt hat.“

SPD hat den Ausbau einer medizinischen Fakultät blockiert

Auch von den Genossen vor Ort habe es nur Gegenwind gegeben: „Oberbürgermeister Pit Clausen hat noch im Sommer 2016 öffentlich erklärt: ‚Eine medizinische Fakultät in Bielefeld kommt nie‘!

Und der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Landtagsabgeordnete Georg Fortmeier hat mit den Worten ‚Die brauchen wir nicht‘ sogar noch einen drauf gesetzt.“ Es sei absehbar, so Werner, dass der OB und der Fraktions-Vormann  nun mit einem  rhetorischen Slalom eine Kehrtwende vorbereiten würden.

CDU lobt den Einsatz der Universitöt und Ärtzekammer

Für Ralf Nettelstroth ist es „von großem Wert, dass Uni-Rektor Prof. Sagerer und sein Team mit erkennbarer Begeisterung die Gründung vorantreiben.“ So habe auch Theo Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, die rasche Umsetzung der Pläne begrüßt und jedes Semester ohne Medizinfakultät in OWL als „ein verlorenes Semester im Kampf gegen den Ärztemangel“ bezeichnet.

Die Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld habe auch bundesweit für große Aufmerksamkeit gesorgt, betont Detlef Werner. Aktuell gebe es in Deutschland für 62.000 Bewerber nur 11.000 Medizin-Studienplätze an öffentlichen Hochschulen.

Medizinsche Fakultät sorgt bundesweit für Schlagzeilen

Neben Augsburg mit 900 neuen Studienplätzen ab 2019 sei Bielefelder momentan die einzige Stadt in Deutschland, die aktiv gegen den Ausbildungsplatzmangel vorgehe: „Dass Bielefeld positiv in den Nachrichten ist, tut unserer Stadt gewiss gut.“


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