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Dienstag, 22. November 2016

Keine Tiere mehr im Zirkus

Die Linken in Bielefeld setzen Ideologie vor Fakten
Nettelstroth: Städte sind überhaupt nicht zuständig

Nettelstroth: Städte sind überhaupt nicht zuständig

Ein Zirkus ohne Tiere? In Bielefeld wird es demnächst so sein. SPD, Grüne, Bürgernähe, Piraten und Linke haben im Rat ein Verbot für Zirkusaufführungen mit wilden Tieren durchgesetzt. Für CDU-Fraktionschef Ralf Nettelstroth ist das ein weiterer Beleg dafür, dass die Linken in Bielefeld Ideologie vor Fakten setzen: „Städte sind überhaupt nicht zuständig für den Tierschutz, das ist Bundesaufgabe.“ Zudem weiß doch jeder, dass es weltweit keine Studie gebe, die bestätige, dass Zirkustiere leiden.

Nettelstroth erklärt den Linken im Bielefelder Stadtrat, dass in Bielefeld das Veterinäramt überwache, ob der Tierschutz eingehalten werde: „Das ist die zuständige und kompetente Behörde.“

Tierschutz wird eingehalten

Außerdem gebe es zum generellen Wildtierverbot durch Städte keine einheitliche Rechtsprechung, so dass die Stadt im Streitfall ein Rechtsrisiko eingehe.

Mit Ironie fügte der Fraktionsvorsitzende Ralf Nettelstroth an, das Linksbündnis aus Paprika und den Linken werde sich nun wohl auch noch damit beschäftigen, ob nicht jeder Kanarienvogel aus seinem Käfig befreit werden müsse.

Fakt ist, Zirkusse mit Tieren werden scharf kontrolliert. Nur in Zoos und Zirkussen können unsere Kinder die Tiere erleben, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen.


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