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Donnerstag, 21. Mai 2015

„Paprika tritt beim Campus auf die Bremse“

CDU kritisiert ablehnende Haltung zur städtebaulichen Entwicklung an der Universität

CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Nettelstroth (MdL)

CDU-Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss Holger Nolte

CDU-Fraktionsgeschäftsführer Detlef Werner

Bielefeld. Mit Unverständnis reagiert die CDU-Ratsfraktion auf das Nein der Paprika-Koalition zu dem CDU-Antrag, das Campusgelände städtebaulich zu entwickeln. Fraktionschef Ralf Nettelstroth: „Statt durchzustarten, tritt Paprika auf die Bremse. SPD, Grüne, Piraten und Bürgernähe haben ganz offenbar keinen Blick dafür, welche Chancen sich rund um die Universität für Bielefeld bieten.“

Nach Auffassung der CDU sollen im Rahmen eines Bauleitverfahrens westlich der Uni 50 Hektar für Wohnen und nicht störendes Gewerbe ausgewiesen werden. Der CDU-Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss Holger Nolte: „Wohnen und arbeiten in unmittelbarer Nähe der Hochschule schafft auf engstem Raum eine innovative Atmosphäre. Das erhöht die Attraktivität für die Studierenden, nach Abschluss ihres Studiums in Bielefeld zu bleiben und kommt damit der ganzen Stadt zugute.“ Es sei nicht nachzuvollziehen, dass die Paprika-Koalition sich weigere, einen ersten konkreten Schritt zu tun. „Es werden wieder Arbeitskreise gebildet, und es lässt sich leicht vorstellen, dass gute Ideen dort zerredet werden.“

Ralf Nettelstroth verweist auf das erhebliche Wachstumspotential Bielefelds im Bereich Wissen: “Das ist ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern kann. Man muss aber auch etwas dafür tun. Wenn Bielefeld sich positiv entwickeln will, steht die Politik in der Pflicht zu handeln. Dazu fehlt Paprika aber ganz offensichtlich der Mut.“

Für Detlef Werner ist die ablehnende Haltung des Paprika-Bündnisses ein weiterer Beleg dafür, dass Bielefeld als Oberzentrum der Region schlecht regiert wird: „Man braucht doch nur einmal nach Paderborn oder Gütersloh zu sehen. Da ist Musik drin, da wird dynamische Stadtpolitik bertrieben. Hier aber arbeitet Paprika nach dem Motto. „Reden wir mal über die Themen, und zwar recht oft.“ Werner und Nettelstroth fordern SPD, Grüne, Piraten und Bürgernähe mit allem Nachdruck auf, ihre Bedenken zurückzustellen und dem CDU–Antrag beizutreten.


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