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Dienstag, 12. Mai 2015

Lebenshilfe große Bereicherung für Bielefeld

CDU-Sozialpolitiker besuchen Brackweder Werkstätten - Wettbewerb erhalten

v.l.n.r.: Michael Weber (sozialpolitischer Sprecher), Burkhard Herden (Geschäftsführer Lebenshilfe) und Ratsmitglied Vincenzo Copertino

Bielefeld. Große Anerkennung haben Sozialpolitiker der CDU-Ratsfraktion der Arbeit der Bielefelder „Lebenshilfe“ nach einem Besuch der Einrichtung in Brackwede  gezollt. „Die Werkstatt für geistig behinderte Menschen stellt eine enorme Bereicherung für Bielefeld dar und ist unverzichtbar",  sagte der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Michael Weber.

Die 1959 gegründete „Lebenshilfe“ ermöglicht  geistig behinderten Menschen in eigenen Werkstätten ein aktives Arbeitsleben. Sie fördert Kinder und Jugendliche, bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und unterstützt die Familien und Angehörigen der Betroffenen. Die Finanzierung erfolgt über die Sozialkassen.

300 Jugendliche, Männer und Frauen arbeiten bei der Lebenshilfe in Brackwede, 100 weitere sind in der Einrichtung in Oldentrup tätig. Bei einem Rundgang durch die Werkstatt in Brackwede überzeugten sich die Kommunalpolitiker Katharina Schellong, Michael Weber, Vincenzo Copertino, Erwin Jung und Jens Hüsemann davon, mit welcher Freude die Beschäftigten bei der Sache sind und mit wie viel Engagement sie von den haupt- und ehrenamtlichen Lebenshilfe-Mitarbeitern betreut werden.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Burkhard Herden verhehlte Probleme nicht. So fehlten im Personalbudget 15 bis 20 Prozent. Zum Teil rühre das daher, dass die Einrichtung sich bei der Entlohnung weitgehend an die Tarife halte, obwohl sie dazu nicht verpflichtet sei.

Ein weiteres Thema war der Wettbewerb auf dem Sozialmarkt. Einig waren sich die Politiker und der Lebenshilfe-Chef darin, dass der Wettbewerb verschiedener Einrichtungen förderlich sei. Herden betonte aber, dass andere Träger über weit größere finanzielle Mittel verfügen und auch mehr Unterstützung erfahren. Irgendwann könnten kleinere Träger die Personalkosten nicht mehr auffangen und müssten schließen. Für gut hält Herden die Idee eines „Beratungsscheins“, mit dem sich Betroffene bei verschiedenen Anbietern informieren können, ehe sie sich für einen bestimmten Träger entscheiden.  

Michael Weber betonte, es sei wichtig, dass auch kleinere Sozialunternehmen erhalten blieben und ihren Standort sichern könnten. Die CDU-Sozialpolitiker sicherten der Lebenshilfe zu, immer offen für Gespräche zu sein. Weber: „Sagen Sie uns, wenn sie Hilfe brauchen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Wettbewerbsvielfalt auf dem sozialen Sektor in Bielefeld erhalten bleibt.“


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