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Mittwoch, 18. Februar 2015

Medizinische Fakultät ist keine Illusion

Scharfe CDU-Kritik an MdL Garbrecht: „Chaos in der SPD treibt neue Blüten“

Kreisvorsitzender Andreas Rüther sowie

CDU-Landtagsabgeordneter und CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Bielefeld Ralf Nettelstroth

Mit Unverständnis reagieren der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Rüther und der CDU-Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Bielefeld Ralf Nettelstroth auf Äußerungen des Bielefelder SPD-Abgeordneten Günther Garbrecht zur medizinischen Fakultät in Ostwestfalen. „Die Ansiedlung einer medizinischen Fakultät ist der Kernbaustein zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in der Region. Das auch andere Anreize geschaffen werden müssen steht außer Frage. Die Entscheidung der Universität Bochum, nicht mit den Bielefelder Kliniken zusammenzuarbeiten verschärft die Situation obendrein.“, stellt Nettelstroth fest: „Die CDU wird weiter für eine medizinische Fakultät in Bielefeld kämpfen.“

Garbrecht, immerhin Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, dokumentiere zum wiederholten Mal seine völlige Unkenntnis, erklärt Nettelstroth. So sei in einer Vielzahl von Studien nachgewiesen worden, dass sich eine große Anzahl von Medizinern an ihrem Studienort niederlasse. Zudem versuche Garbrecht mit der Verunglimpfung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der eigenen Untätigkeit abzulenken.

„Hochschulpolitik und damit auch die Mediziner-Ausbildung ist Sache des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Bund hat mit der kompletten Übernahme des Bafögs obendrein seinen Beitrag mehr als erfüllt. Allein dadurch spart das Land jährlich rund 280 Millionen Euro. Diese frei werdenden Mittel müssen in die Verbesserung des Hochschulstandortes NRW fließen“, erläutert Nettelstroth.

Da die Kapazitäten an den bestehen medizinischen Fakultäten in NRW mehr als ausgeschöpft seien, würde eine weitere Fakultät in Ostwestfalen die Gesamtsituation deutlich entspannen, stellt Nettelstroth fest. Mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld und der „Gesundheitsregion OWL“ seien beste Voraussetzungen für einen Austausch von Forschung und Medizinwirtschaft in Ostwestfalen gegeben. All dies ignoriere der SPD-Landtagsabgeordnete.

Mit seinen Äußerungen stelle Garbrecht zudem seinen eigenen Oberbürgermeister bloß, erklärt Andreas Rüther. Der Rat habe den OB – mit den Stimmen der SPD – beauftragt, einen Verein zur Förderung der medizinischen Fakultät in Bielefeld zu gründen und sich auf Landesebene dafür stark zu machen. Rüther: „Die Bielefelder SPD gibt zurzeit ein völlig chaotisches Bild ab. Im Rat herrscht Stillstand und die Landtagsabgeordneten arbeiten gegen ihren eigenen Oberbürgermeister.“


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