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Donnerstag, 27. August 2015

CDU lehnt Änderung der Schulanfangszeiten ab

Nachteile für die Bielefelder Schüler

Marcus Kleinkes (schulpolitischer Sprecher)

Die CDU Fraktion lehnt die von Oberbürgermeister Pit Clausen und der Paprikakoalition geplante Änderung der Schulanfangszeiten ab, erklärte ihr schulpolitischer Sprecher Marcus Kleinkes.

„Sparen um jeden Preis auf dem Rücken unserer Kinder, ohne die Einspareffekte handfest belegen zu können, kommt für uns  nicht in Betracht.“

Im Rahmen ihrer Anhörung haben die Schulleiter und Schulkonferenzen der betroffenen Schulen bereits deutlich  darauf hingewiesen, dass die geplante Änderung der Schulanfangszeiten für die Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Eltern ausschließlich Nachteile mit sich bringen und pädagogisch verfehlt ist. Diese Entscheidung nehmen Pit Clausen und die Paprikakoalition aber nicht ernst und wollen sich über den Schüler-, Eltern- und Lehrerwille aus monetären Gründen hinwegsetzen.

Eltern, die mit ihren Kindern bisher am Morgen das Haus verlassen, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen, wären bei der geplanten Änderung der Schulanfangszeiten gezwungen, ihren eigenen Arbeitsbeginn  mit ihren Arbeitgebern „neu zu verhandeln“ oder mussten eine Betreuung organisieren, um den späteren Schulbeginn zu überbrücken.

Auch für die Sportvereine und Musikschulen würden veränderte Schulanfangszeiten neue Probleme mit sich bringen. Nachdem sich bereits durch den Ganztagsunterricht das Zeitfenster für den Musik- oder Kunstunterricht stark verkleinert hat, was die Einnahmesituation z.B. der Städtischen Musik- und Kunstschule negativ beeinflusst hat, mussten auch die Bielefelder Sportvereine den Trainingsbeginn vom Nachmittag in den späten Nachmittag und frühen Abend verschieben, was zu erheblichen Kollisionen bei der Sportplatzvergabe geführt hat. Die meisten Sportplätze, die nicht mit Flutlicht ausgestattet sind, können damit in den Herbst- und Wintermonaten nur noch von ca. 17.00 Uhr bis zum Eintritt der Dunkelheit, und damit nur noch zwei Stunden, genutzt werden.

Mit denselben zeitlichen Problemen kämpfen seit Jahren auch andere Bielefelder Kinder- und Jugendeinrichtungen.

Für die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulen droht neben den schulischen Nachteilen damit zukünftig der Totalausfall von Freizeit, Sport und Musik, wenn sie durch die geplanten Schulanfangszeiten erst bis zu eineinhalb Stunden später zu Hause sind.


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