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Mittwoch, 3. Dezember 2014

„Keine Millionen für den Lurch“

CDU begrüßt Untersee-Initiative von Dr. Böllhoff

Alexander Rüsing, Sprecher im Ausschuss für Umwelt und KLimaschutz

Bielefeld. Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die Initiative des Bielefelder Unternehmers Dr. Wolfgang Böllhoff, eine Realisierung des Untersees finanziell zu unterstützen. Das Projekt ist gefährdet, weil SPD, Grüne und Linke statt eines Freizeitsees in der Johannisbachaue ein Naturschutzgebiet durchsetzen wollen. Alexander Rüsing, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Damit wäre der Wunsch von vielen Bielefeldern nach Wasser für immer begraben. Die Böllhoffsche Initiative zeigt nun neue Perspektiven auf.“

Axel Schubert, der Initiator von „Mein See für Bielefeld“, hat mit Studenten der Hochschule OWL ein neues Konzept zur Umsetzung eines Freizeitsees im Gebiet des Johannisbaches vorgelegt. Auch der Umweltschutz findet dabei Berücksichtigung. Ziel ist es, mit einem zweiten See auch die Wasserqualität des Obersees erheblich zu verbessern. Dennoch will Rot-Rot-Grün in der Umweltausschuss-sitzung am 9. Dezember die Johannisbauchaue unter Naturschutz stellen.

Rüsing erinnert daran, dass das Areal vor Jahrzehnten von der Stadt für umgerechnet mehr als 20 Millionen Euro aufgekauft worden ist, um neben dem Obersee einen Freizeitsee anzulegen: "Wenn Rot-Rot-Grün das Projekt ad acta legt, würde das mit Abstand teuerste Naturschutzgebiet Bielefelds entstehen und die Millionenausgabe wäre für die Katz – oder für den Lurch.“

Die CDU erkenne an, dass die Stadt für eine Verwirklichung des Sees kein Geld habe, sagt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion: „Aber wir möchten wenigstens die Option für einen Freizeitsee offenhalten und lehnen daher die Unternaturschutzstellung ab.“ Seriösen privaten Initiativen solle man sich nicht verschließen, sondern sie so gut wie möglich unterstützen, damit der Traum der Bürger von einem Freizeitsee doch noch wahr werde.

 

 

 

 


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