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Dienstag, 17. Juli 2012

Inmitten tausender Bücher: Führung durch den neuen Standort

Vier Monate nach der Eröffnung der Stadtbibliothek am Neumarkt informierte sich die CDU-Ratsfraktion vor Ort über die Entwicklung der Bibliothek und des Stadtarchivs mit der Landesgeschichtlichen Bibliothek.

Dr. Jochen Rath, Institutsleiter des Stadtarchivs und der Landesgeschichtlichen Bibliothek, sowie Klaus-Georg Loest, stellvertretender Bibliotheksleiter, zeigten den CDU-Kommunalpolitikern wie ihr im Rat gefasster Beschluss zum neuen Standort umgesetzt wurde. „Bei den 1.500 Besuchern pro Tag ist auffällig, dass die Bibliothek besonders häufig von Kindern besucht wird. Durch verschiedene Projekte werden Kinder zum Lesen motiviert und dadurch die Lesefähigkeit gesteigert.“, so Klaus-Georg Loest einführend.

Neben den allgemeinen und informationstechnischen Maßnahmen, die für einen sachgerechten Betriebsablauf, z. B. die Wiederaufnahme der Medienerwerbung und -einarbeitung am neuen Standort notwendig waren, wurden für den fachspezifischen Ausbau unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt. Sei es die Einrichtung der automatisierten Verbuchungstechnik mit einer 24-Stunden-Außenrückgabe für Medien, den Ausbau mit spezifischen Einbauten und Möbeln für die unterschiedlichen Kundengruppen, die Gestaltung der unterschiedlichen Nutzungszonen, Internet- und Arbeitsplatzbereiche.

Die neuen Magazine des Stadtarchivs und der Landesgeschichtlichen Bibliothek bieten Raumressourcen für Archivalien- und Buchzugänge der nächsten 25 Jahre und „vor allem klimatisch optimierte Bedingungen für das überwiegend einzigartige städtische Kulturgut.“, macht Dr. Jochen Rath deutlich. „Die Stadtbibliothek ist Treffpunkt und Bildungsort für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. 1 Million Bücher müssen pro Jahr wieder einsortiert werden.“, ergänzte er. Für die Christdemokraten wurde offensichtlich, dass die Leistung der Bibliothek nicht an der Eingangstür und auch nicht mit den Öffnungszeiten endet. Sie leistet Integrationsarbeit und kulturelle Vermittlung in ihren Veranstaltungen und in dem Angebot an verschiedene Gruppen, sich hier zu treffen.

Fraktionsgeschäftsführer Detlef Werner zeigte sich von der hohen Akzeptanz der Stadtbibliothek und von dem Engagement angetan. „Es war richtig, sich als CDU-Fraktion im November 2006 für einen neuen Standort auszusprechen. Die Umsetzung in der Wilhelmstraße wäre nicht bezahlbar gewesen und entspräche auch nicht den Anforderungen einer modernen Stadtbibliothek.“, zeigte sich auch der Fraktionsvorsitzende Ralf Nettelstroth MdL überzeugt.


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