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Freitag, 6. April 2012

Zu wenig Hausärzte

CDU spricht mit Kassenärztlicher Vereinigung. Die Versorgung mit Hausärzten in Bielefeld gibt Anlass zur Sorge. Zu diesem Schluss kommen Michael Weber, CDU-Sprecher im Sozial- und Gesundheitsausschuss (SGA), und SGA-Mitglied Erwin Jung nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), Dr. Felix Mayser. In Bielefeld praktizieren 193 Hausärzte.

Das entspricht einer Versorgungsquote von 92,4 Prozent. Das Soll liegt bei 204 Ärzten. Mit den aktuellen Daten sei Bielefeld Schlusslicht in Ostwestfalen-Lippe, berichtete Mayser. Die Situation werde sich noch verschärfen, da jeder dritte Hausarzt in Bielefeld mittlerweile älter als 65 Jahre sei. Der KVWL-Vorsitzende: "Das Problem liegt darin, dass sich immer weniger Ärzte für den hausärztlichen Bereich entscheiden." In den fachärztlichen Bereichen ist die Versorgungsquote in Bielefeld sehr gut und liegt über dem Soll. So gibt es zum Beispiel 39 Internisten. Das entspricht einer Quote von 146,3 Prozent. Mayser erwartet grundsätzlich, dass sich die Versorgungssituation in Bielefeld in den nächsten Jahren verschlechtern wird. Einen Grund sieht er in den erschwerten Zugangsbedingungen zum medizinischen Studium. Der Vorsitzende der KVWL sprach sich dafür aus, in Zukunft verstärkt die Idee der Gemeinschaftspraxis zu verfolgen und mehrere Ärzte in einem Haus praktizieren zu lassen.


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