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Montag, 30. April 2012

Situation behinderter Menschen verbessern

CDU-Ratsfraktion besucht Stiftung Lebenshilfe. Die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit geistiger Behinderung ist Aufgabe und Ziel der Stiftung Lebenshilfe mit Sitz an der Westerfeldstraße, der die CDU-Fraktion jetzt einen Besuch abgestattet hat.

Zunächst führte Claudia Meyer zu Westerhausen die Kommunalpolitiker durch die Kindertagesstätte "Wirbelwind", dann erläuterten Burkhard Herden, Vorstandvorsitzender der Lebenshilfe, sowie Wirbelwind-Geschäftsführerin Susanne Krause die Strukturen und Aufgaben der Stiftung. Die Stiftung geht zurück auf den Verein Lebenshilfe, den engagierte Eltern 1959 gründeten, um geistig behinderten Kindern Förderungs- und Entwicklungschancen zu geben. Die Betreuung wird seit 1961 durchgeführt. 1971 kam eine Werkstatt mit 70 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen hinzu, 1975 ein heilpädagogischer Kindergarten. 1995 erfolgte die Umstrukturierung in selbstständige Bereiche, 2001 wurde das erste Integrationsunternehmen gegründet. 2002 kam es dann zur Gründung der Stiftung. Momentan umfasst die Lebenshilfe elf Unternehmen, die im vorschulischen und schulischen Bereich, in der beruflichen Bildung, der Arbeitswelt, dem stationären Wohnen und mit ambulanten Diensten aktiv ist. In der Kita "Wirbelwind" werden Kinder mit und ohne geistige Behinderung im Alter von einem halben bis zu sechs Jahren in verschiedenen Gruppen betreut. Das Konzept ermöglicht, sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse der Jungen und Mädchen einzugehen. Zur Wahl stehen eine heilpädagogische Gruppe, eine integrierte Gruppe, eine Kindergartengruppe sowie die Einzelintegration. In der heilpädagogischen Gruppe befinden sich derzeit sieben Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Sie werden von drei Fachkräften betreut und gefördert. Die beiden integrativen Gruppen bieten insgesamt 15 Plätze. Hier werden sowohl Kinder mit als auch ohne Förderbedarf betreut. Wie Burkhard Herden erläuterte, passt sich die Stiftung ständig der gesellschaftlichen Entwicklung an. So wurde 2006 ein ambulanter Pflegedienst eingerichtet, der sich um Menschen mit einer Behinderung kümmert. Der Dienst trägt dem demographischen Wandel mit unserer älter werdenden Bevölkerung Rechnung. Aktuell plant die Lebenshilfe eine Einrichtung des betreuten Wohnens für ältere Menschen mit einer geistigen Behinderung oder älteren Menschen, deren Kinder geistig behindert sind. Ziel ist es, professionelle Unterstützung bei der Pflege zu geben. Herden hofft, dass die Einrichtung 2014 eröffnet werden kann. Die Planungen kommen allerdings nicht so recht voran. In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die Mitglieder der zuständigen Bezirksvertretung Schildesche nicht auf dem aktuellen Informationsstand befinden. Verantwortlich dafür ist die Verwaltung, die - bewusst oder unbewusst - Informationen zurückgehalten hat. Die CDU-Politiker würdigten die wichtige Arbeit der Lebenshilfe, die auch in Zukunft gewährleistet werden müsse. Deshalb sei eine Unterstützung notwendig und wünschenswert.


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