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Montag, 4. Oktober 2010

Eltern- und Schülerwillen muss in unserer Stadt wieder einen Wert haben - Bielefelder Grundschulen müssen erhalten bleiben

Oberbürgermeister Clausen (SPD) und die Bielefelder Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP wollen in Bielefeld Grundschulen schließen, angeblich um Geld zu sparen.

Zunächst wollte die Verwaltung - nach monatelanger akribischer Abwägung und Prüfung - drei Grundschulen schließen. In der letzten Woche der Sommerferien kam dann urplötzlich ein Verwaltungsvorschlag des gerade erst von der SPD, Grünen und FDP Koalition gewählten neuen Schuldezernenten Dr. Udo Witthaus auf den Tisch, in dem die Verwaltung nunmehr sechs Grundschulen zur Schließung vorschlägt und zwar

im Stadtbezirk Mitte die Hellingskampschule und die Josefschule

im Stadtbezirk Brackwede die Frölenbergschule und die Brocker Grundschule

und im Stadtbezirk Dornberg die Grundschule Schröttinghausen und die Grundschule Hoberge-Uerentrup.

Dieser Vorschlag zur Schließung von sechs Grundschulen kam für die Bürgerinnen und Bürger und auch für die Politiker nicht nur völlig überraschend, er enthielt unglaublich viele Fehler und Fehleinschätzungen. So waren künftige Schülerzahlen falsch ermittelt worden, es war ungeklärt, wo die Schüler der zu schließenden Schulen künftig verbleiben sollen, die steigenden Bedarfe der offenen Ganztagsgrundschule (OGS) nicht beachtet, die neu entstehenden Probleme mit dem Transport der Grundschüler zu den neuen Schulen unerwähnt usw. usw. Lediglich den finanziellen Einsparungen war breiter Raum eingeräumt worden.

Die CDU steht zu der Aussage "Kurze Beine - kurze Wege". Gerade für Schulanfänger hat das Prinzip der wohnortnahen Schule eine große Bedeutung. Schulschließungen nur aus finanziellen Überlegungen kommen für die CDU nicht in Frage. Auch die unsägliche Auffassung des Schuldezernenten, kleinere Grundschulen würden weniger gute Arbeit leisten können und deren Schüler hätten ein Bildungsdefizit, zeigt lediglich, dass er nicht besonders gut im Thema ist.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass das Schulgesetz von Nordrhein-Westfalen ausdrücklich einzügige Grundschulen mit 18 Kindern pro Klasse zulässt und zudem bei schulorganisatorischen Maßnahmen, wie z. B. Schulschließungen, die Einbeziehung des Elternwillens verlangt.

Der deutliche Elternwille für den Erhalt der Grundschulen, die mangelhafte und fehlerhafte Verwaltungsvorlage und die Überzeugung, dass gerade für Grundschüler eine wohnortnahe Beschulung anzustreben ist, führt die CDU zu der Haltung, für den Erhalt der von Schließung bedrohten Grundschulen einzustehen.

Dass die Verwaltung zwischenzeitlich zugeben musste, dass sie die Schülerzahlen für die Frölenbergschule falsch berechnet hat und diese Schule jetzt wohl doch (noch) nicht geschlossen werden soll, macht deutlich, wie unverantwortlich dieser schulpolitische Blindflug von Oberbürgermeister Clausen und der SPD, den Grünen und der FDP ist.

Oberbürgermeister Clausen und die Ampelkoalition aus SPD, Grüne und FDP wollen die Grundschulen zumachen und ihre Einsparungen kompromisslos beschließen. Das wird trotz politischer Spielchen immer deutlicher.

Die Eltern der betroffenen Grundschulen haben dagegen ein Bürgerbegehren gestartet, um den Eltern- und Schülerwillen sichtbar zu machen. Wir stehen zu den Eltern und zu den betroffenen Schülerinnen und Schülern, daher unterstützen wir das Begehren, die betroffenen Grundschulen zu erhalten.

Schön wäre es, wenn Sie auch helfen würden und in Ihrem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis werben könnten.

Notwendige Informationen finden Sie unter www.bielefeld-chancengleichheit.de. Auch in der CDU-Geschäftsstelle liegen Unterschriftenlisten aus.

Wir danken Ihnen und wünschen uns, dass der Eltern- und Schülerwillen in unserer Stadt wieder einen Wert haben muss – die betroffenen Grundschulen zu erhalten.


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