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Freitag, 1. Dezember 2017

Schulentwicklungsplan aus einem Guss gefordert

Bildung: Die CDU stellt in der nächsten Ratssitzung einen entsprechenden Antrag

Von 1979 ist der letzte Schulentwicklungsplan: Damals gab es in der Stadt noch 21 Hauptschulen - und mit der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Schildesche gerade mal eine Schule dieser Form. "Die Zeit ist reif für einen neuen Schulentwicklungsplan", sagt Marcus Kleinkes, schulpolitischer Sprecher der CDU. Der Plan von 1979 sei zwar fortgeschrieben worden und auch immer Schulentwicklung gemacht worden, allerdings nur stückchenweise, sagt er. Deshalb wird die CDU in der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 14. Dezember, einen entsprechenden Antrag einbringen.


So soll unter dem Motto "Bielefeld macht Schule für die Zukunft" ein ganzheitlicher Schulentwicklungsplan erstellt beziehungsweise fortgeschrieben werden. "Wir fangen da nicht von vorne an", sagt Kleinkes. Bei den Haupt- und Realschulen sei zuletzt genau hingeschaut werden, aber nicht ineinandergreifend. "Das alles wollen wir jetzt gebündelt über alle Schulformen hinweg", sagt Kleinkes. Auch die Berufsschulen sollen miteinbezogen werden.


Der Schulentwicklungsplan soll die Bildungschancen an allen Schulen stärken, die Schüler nach ihren persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln und die Schulen in ihrer Qualitätsentwicklung unterstützen. Aber auch den Eltern sollen klare Strukturen der Bielefelder Schullandschaft aufgezeigt werden. "Eltern und Schüler wollen wissen, worauf sie sich einlassen."


In die Diskussion miteinbezogen werden soll auch die Entwicklung der Schülerzahlen bis 2030. Denn laut Prognose werden es bereits 2026/27 512 Schüler im Übergang in die Sekundarstufe I sein, die die Stadt nicht unterbringen kann (die NW berichtete am 26. April).


Ein externer Sachverständiger soll nach dem Willen der CDU den Plan schreiben, beteiligt werden soll aber auch eine Lenkungsgruppe unter anderem mit Vertretern alle Ratsfraktionen und -gruppen sowie jeder Schulform. Die soll einmal monatlich tagen.


Im Juli 2019 soll der Schulentwicklungsplan dann fertig sein.

Quelle: Neue Westfälische, 01.12.2017


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